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Soziale Medien

Viber für Communitys und Business-Nachrichten

Wie sich Viber-Gruppen, Communitys, Channels und Business-Nachrichten unterscheiden, dazu Datenschutz, Blockieren, Backups und das sichere Koppeln mehrerer Geräte.

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Was Viber ist und wo es beliebt ist

Viber ist eine Messaging- und Telefonie-App, die Sie über Ihre Telefonnummer identifiziert. Sie unterstützt Einzelchats, Gruppenchats, Sprach- und Videoanrufe, Sticker und eine Reihe von Werkzeugen für größere Zielgruppen. Viber wird weltweit genutzt und ist besonders in der Ukraine und in einigen weiteren osteuropäischen Ländern verbreitet; deshalb pflegen dort viele lokale Communitys, Geschäfte und Dienstleister neben ihren anderen Kanälen auch eine Viber-Präsenz.

Funktionen, Bezeichnungen und Menüs ändern sich mit den App-Versionen und von Land zu Land, und manche Business-Werkzeuge gibt es nur in bestimmten Regionen. Dieser Ratgeber beschreibt die Ideen, die stabil bleiben; für die genauen Schritte auf Ihrem Gerät sind die Hilfeseiten von Viber maßgeblich.

Gruppen, Communitys und Channels im Vergleich

Eine Gruppe ist für Menschen gedacht, die sich bereits kennen, etwa eine Familie, eine Klasse oder ein Projektteam. Mitglieder werden hinzugefügt oder eingeladen, meist darf jeder mitreden, und die Gruppe bleibt klein und persönlich. Eine Community ist ein größerer, themenbezogener Raum, dem man über einen Einladungslink beitreten kann und in dem man nach den Regeln der Admins diskutiert. Ein Channel funktioniert in eine Richtung: Der Inhaber veröffentlicht Neuigkeiten, und die Follower lesen und reagieren. Das passt zu Ankündigungen, Nachrichten und Angeboten.

Die praktische Frage lautet, wer sprechen können soll. Wenn Sie ein Gespräch wollen, wählen Sie eine Gruppe oder eine Community. Wenn Sie vor allem informieren und den Feed übersichtlich halten wollen, wählen Sie einen Channel. Viele Organisationen nutzen beides: einen Channel für Ankündigungen und eine Community für Fragen und Diskussion.

Bezeichnungen und Optionen dieser Formate haben sich im Lauf der Zeit geändert. Prüfen Sie daher, was Ihre App-Version anbietet, bevor Sie um eine bestimmte Funktion herum planen.

Eine Community führen, ohne Mitglieder zu verärgern

Geben Sie der Community einen klaren Namen, eine kurze Beschreibung und schriftliche Regeln, bevor Sie jemanden einladen. Sagen Sie, wofür der Raum da ist, was nicht dazugehört und wie Konflikte gelöst werden. Wenn Sie die Regeln und die nützlichsten Informationen oben anheften, ersparen Sie den Admins, dieselben Fragen immer wieder zu beantworten.

Verteilen Sie die Admin-Aufgaben auf einige vertrauenswürdige Personen statt auf eine einzige. Geht ein einzelnes Telefon verloren oder verlässt ein einzelner Admin die Community, kann eine Community ohne zweiten Admin schwer zu verwalten sein. Nutzen Sie die Moderationswerkzeuge der App, etwa Mitglieder entfernen, Nachrichten löschen und Missbrauch melden, und wenden Sie sie konsequent an.

Wachsen Sie durch Zustimmung, nicht durch Masse. Nehmen Sie Menschen auf, die beitreten wollten, teilen Sie den Einladungslink dort, wo Ihr Publikum ohnehin ist, und vermeiden Sie es, Kontakte massenhaft hinzuzufügen oder denselben Werbetext an Leute zu schicken, die ihn nie angefordert haben. Unerwünschte Nachrichten führen zu Blockierungen und Meldungen und können ein Konto in Konflikt mit den Regeln von Viber bringen.

Viber für Unternehmen im Überblick

Viber bietet Business-Funktionen für Unternehmen, die ihre Kundschaft getrennt von einem privaten Telefon erreichen wollen. Die Grundidee ist ein offizielles Business-Profil, das Kundinnen und Kunden erkennen, dazu Werkzeuge für häufige Fragen, Chatbots für Routineanliegen und Business-Nachrichten wie Bestellupdates, Terminerinnerungen oder Liefermitteilungen an Personen, die dem Empfang zugestimmt haben.

Der Zugang zum Business-Angebot läuft über die offiziellen Business-Seiten von Viber oder über autorisierte Partner, nicht über ein privates Konto. Das ist wichtig, weil ein privates Konto, das für Firmennachrichten genutzt wird, private und geschäftliche Gespräche vermischt und außerhalb dessen liegen kann, was die Bedingungen erlauben. Die Konditionen legen Viber und seine Partner fest; verlassen Sie sich daher auf deren offizielle Informationen statt auf Zusammenfassungen Dritter.

Egal welches Werkzeug Sie nutzen: Stellen Sie die Einwilligung der Kundschaft in den Mittelpunkt. Senden Sie nur, was die Menschen erwarten, machen Sie es leicht, den Empfang zu beenden, halten Sie Nachrichten relevant und bitten Sie Kundinnen und Kunden niemals, in einem Chat Passwörter, Einmalcodes oder vollständige Kartendaten zu schicken.

Datenschutzeinstellungen und Blockieren

Öffnen Sie die Datenschutzeinstellungen und entscheiden Sie, was andere sehen dürfen. Die App lässt Sie unter anderem steuern, ob Ihr Online-Status sichtbar ist, ob andere sehen, dass Sie eine Nachricht von ihnen gelesen haben, und wer Ihr Profilfoto sehen kann. Viber beschreibt persönliche Chats und Anrufe als Ende-zu-Ende-verschlüsselt, und die Hilfeseiten erklären, was das abdeckt. Öffentliche Communitys und Channels sind anders geartet: Jeder, der beitritt, kann sie lesen, also posten Sie dort wie an einem öffentlichen Ort.

Weitere Werkzeuge helfen bei sensiblen Unterhaltungen. Versteckte Chats lassen sich mit einer PIN schützen, und verschwindende Nachrichten entfernen Inhalte nach einer festgelegten Zeit aus einer Unterhaltung. Beides hält niemanden davon ab, einen Screenshot zu machen; sie verringern also Unordnung und beiläufige Sichtbarkeit, schützen Sie aber nicht vor einer entschlossenen Person.

Wenn jemand Sie belästigt, blockieren Sie den Kontakt und melden Sie den Chat. Blockieren ist die richtige Antwort auf unerwünschte Angebote, auf Druck, Links anzuklicken, und auf Anfragen, die angeblich von einer Bank, einem Paketdienst oder einem offiziellen Unternehmen stammen. Geben Sie niemals den Aktivierungscode weiter, den Viber Ihnen beim Einrichten der App per SMS oder Anruf schickt, denn wer ihn hat, kann Ihre Nummer auf einem anderen Gerät registrieren.

Backups und die Nutzung mehrerer Geräte

Ein Viber-Konto ist an Ihre Telefonnummer gebunden, die Nummer ist also praktisch Ihr Schlüssel. Bewahren Sie die SIM-Karte sicher auf, und wenn Sie die Nummer wechseln wollen, nutzen Sie zuerst die Funktion zum Ändern der Nummer in der App, statt Viber einfach mit einer neuen SIM-Karte zu installieren, was ein neues Konto eröffnen würde. Schalten Sie in den Datenschutzeinstellungen die Bestätigung in zwei Schritten ein, falls sie angeboten wird, und wählen Sie eine PIN, die Sie nirgendwo sonst verwenden.

Der Chatverlauf wird über den Cloud-Dienst Ihres Telefons gesichert, also Google Drive unter Android und iCloud auf dem iPhone. Richten Sie das Backup in den Einstellungen der App ein, führen Sie es vor einem Telefonwechsel aus und stellen Sie es bei der Anmeldung mit derselben Telefonnummer und demselben Cloud-Konto wieder her. Ein Backup umfasst, was die App zulässt; lesen Sie daher die Beschreibung auf dem Backup-Bildschirm, statt anzunehmen, dass jede Mediendatei enthalten ist.

Sie können einen Computer oder ein Tablet als zusätzliches Gerät hinzufügen. Die Desktop-App wird in der Regel aktiviert, indem Sie einen QR-Code mit dem Telefon scannen, und die Einstellungen der App listen die gekoppelten Computer und Tablets auf, sodass Sie nicht mehr genutzte deaktivieren können. Melden Sie sich an gemeinsam genutzten oder Büro-Computern ab, wenn Sie fertig sind.

Wenn Sie ein Konto nutzen, das Sie nicht selbst erstellt haben

Da ein Viber-Konto an eine Telefonnummer und an Gerätedaten gebunden ist, birgt ein Konto, das von Dritten stammt, zusätzliche Risiken. Bevor Sie sich für eine Community oder ein Geschäft darauf verlassen, lesen Sie das Angebot, um genau zu sehen, was geliefert wird und welchen Zugriff Sie tatsächlich haben. Halten Sie sich an die Nutzungsbedingungen von Viber, einschließlich der Regeln dazu, wie Konten und Nummern genutzt werden dürfen, und nutzen Sie ein Konto niemals zum Versand von Spam oder um sich als jemand anderes auszugeben.

Auf rStock verkaufen unabhängige Shops digitale Güter, und rStock selbst ist die Plattform, nicht der Verkäufer. Die Zahlung kommt aus Ihrem rStock-Guthaben, der gelieferte Inhalt erscheint als Lieferprotokoll auf Ihrer Bestellseite, und das Geld wird zurückgehalten, statt gleich an den Shop freigegeben zu werden. Passt etwas nicht zum Angebot, können Sie innerhalb des begrenzten Zeitfensters einen Streitfall eröffnen, bei dem zuerst der Shop antwortet und ein Moderator hinzugezogen werden kann.

Viber gehört seinem Inhaber, und rStock ist ein unabhängiger Marktplatz, der nicht mit ihm verbunden ist. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen, bevor Sie kaufen, und sichern Sie das Konto, sobald Sie Zugang haben.

Häufig gestellte Fragen: Viber für Communitys und Business-Nachrichten

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